Schottland Sommer 2015

Dienstag

In Gretna beginnt unsere Schottland-Reise. Nach dem Frühstück fahren wir, der Westküste entlang weiter. Bereits nach wenigen Meilen machen wir beim Caerlaverock Castle halt. Wir sind die einzigen Besucher und können das Castle ungestört besichtigen.

Weiter geht es an Dumfries vorbei zu dem kleinen Ort New Aebby wo wir nochmals halt machen um die Ruine der Sweetheart Abbey Kirche zu besichtigen.

Von hier aus fahren wir weiter der Küste entlang und machen einen weiteren Halt im hübschen Küstenort Rockcliffe wo die Schottischen Kinder sogar badeten. Wir essen ein Softeis und fahren danach noch weiter bis nach Kirkcudbright. Auf dem wunderbar, gleich oberhalb des Orts, gelegenen Campingplatz bleiben wir für die Nacht. Natürlich wird noch die Stadt und der Hafen, mit den wegen der Ebbe trocken liegenden Booten erkundet. Den Abend verbringen wir vor dem Wohnmobil und geniessen die Aussicht über Kirkcudbright.

Mittwoch

Heute geht unsere Reise weiter an Newton Stewart und Stranraer vorbei. Von hier aus führt die Strasse alles nahe an der Küste entlang, leider kann man nur schlecht Parken. Bei Girvan fahren wir zum Dorf-Strand wo wir einen grossen Parkplatz finden. Hier schlendern wir ein wenig dem gepflegten Strand entlang. Ein par Kilometer weiter finden wir einen kleinen Hafen mit Picknicktischen wo wir bei Sonnenschein etwas essen.

Weiter geht es der Küste entlang bis Ayr. Geplant war hier zu übernachten, da wir aber keinen geeigneten Platz gefunden haben beschliessen wir an Glasgow vorbei zum Loch Lomond weiter zu fahren und es dort zu versuchen. Auch hier hatten wir wenig Glück so dass wir weiterfuhren bis nach Arrochar wo wir auf einem kleinem Camping platz übernachten.

Donnerstag

Nach dem Frühstück fahren wir weiter an Inveraray vorbei über einen kleinen Pass und an einigen Seen vorbei immer Richtung Fort William.

Die Strassen waren eher eng und sehr stark befahren was dem Fahrer höchste Konzentration abverlangt. Immer wieder mussten wir grosse Lastwagen kreuzen. Plötzlich gab es einen Knall und der rechte Aussenspiegel war weg. Jetzt ist es noch schwieriger abzuschätzen wie nahe man an der Mittellinie fährt. Ein neuer Spiegel muss her „schnell“!!! In Fort Wiliam fragen wir nach einem Autoersatzteilhändler und finden auch bald einen, er hat Spiegel in allen Grössen an Lager. Weshalb bloss ? Auf dem nächsten Parkplatz montieren wir den neuen Aussenspiegel und kaufen noch im nahegelegenen Einkaufszentrum Vorräte ein.

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Auf der weiterfahrt machen wir noch einmal halt beim Glenfinnan Monument und besuchen den Aussichtspunkt. Bei Lochailort biegen wir links ab und finden ein, par Meilen weiter, in der nähe von Glenuig, einen wunderbaren kleinen Strand wo wir unser Wohnmobil für die Nacht parkieren.

Freitag

Am nächsten Morgen beschliessen wir nicht weiter zu fahren sondern noch einen Tag an diesem schönen Ort zu bleiben. Die Cotisch Besitzerin, neben welchem wir parken hat uns erzählt, dass am Ende der Strasse ein Weg beginnt der zu einem sehr schönen Platz führt. Mit unserem Hund Gino laufen wir los durch ein verwunschenes Wäldchen an Schafweiden und Klippen vorbei. Ein Schild footpath to white sands motiviert uns weiter zu gehen.

Wir kommen zu einem weissen Sandstrand mit türkis blauem Wasser, zusammen mit den saftig grünen Wiesen und den Schafen sieht es unwirklich aus.

Zweieinhalb Stunden später, zurück beim Wohnmobil haben wir Ebbe der Strand ist jetzt riesig und die Boote stehen auf ihren Kielen.

Am frühen Abend beginnt es dann zu regnen so das wir den Rest des Tages im Wohnmobil bleiben.

Samstag

In der Nacht zogen immer mehr Wolken auf und es wurde sehr windig. Bei strömenden Regen fahren wir am Morgen weiter nach Mallaig wo wir mit der Fähre auf die Insel Sky übersetzen wollten. Wegen dem Sturm fährt aber keine Fähre, sie wollen frühestens am Abend wieder fahren.

Da wir nicht den ganzen Tag hier im Regen warten wollen nehmen wir die zweieinhalb stündige Fahrt über Fort William nach Kyle of Lochalsh wo man über die Brücke auf die Insel fahren kann. Bei Sligachan richten wir uns auf dem Campingplatz für die Nacht ein.

Sonntag

Bei typisch Schottischem Wetter mal Sonne mal bewölkt mal Regen fahren wir nach               Carbost wo die einzige Wisky Destilerie auf Sky gibt.

 

Wir machen eine sehr interessante Führung mit. Danach fahren wir die eher sehr schmale Strasse weiter zum Waterstein Ligthouse wo wir am Strassenrand parken und zu Fuss zum Lighthaus gehen.

Für die Nacht fahren wir dann noch weiter bis auf dem idyllisch gelegenen Zeltplatz bei Dunvegan.

Im nahegelegenen Pub bekommt Stefan sei erstes Schottisches Bier und der Wirt lädt unsere zwei Kinder zum Billard spielen ein. Zurück auf dem Campingplatz kochen wir noch etwas und geniessen den wunderschönen Sonnenuntergang.

 

Montag

Nach dem Frühstück fahren wir noch weiter bis ans Ende der Strasse. Von hier aus machen wir eine Wanderung bis zur Corall beach.

Danach fahren wir weiter zu dem hübschen kleinen Fischerdorf Stein.

Leider regnet es nun wieder in strömen so dass wir nicht lange bleiben und weiter nach Uig fahren wo wir für den nächsten Tag eine Fährüberfahrt zu den äusseren Hebriden buchen. Zum Übernachten fahren wir noch zum Camping in der Nähe von Portree. Für das Nachtessen nehmen wir den Bus nach Portree wo wir ein Restaurant zum Essen suchen. Leier dürfen wir nirgends unseren Hund Gino mitbringen. Zum Schluss essen wir bei einem Fish & Chips take away, draussen unter dem Sonnenschirm und alles bei strömenden Regen.

Völlig durchfroren und nass nehmen wir ein Taxi zurück zum Zeltplatz, wo wir uns bei einem guten Kaffee und Grappa wieder aufwärmen.

Dienstag

Am nächsten Morgen regnet es immer noch und es ist keine besserung in sicht. Deshalb umrunden wir heute nur die Trotternish Halbinsel.

In Uig nehmen wir wie geplant die Fähre zu den äusseren Hebriden. Auf South Harris bei Drinisidar finden wir bald einen Campingplatz zum übernachten.

Mittwoch

Am nächsten Morgen ist das Wetter immer noch durchzogen. Wir überqueren sout Harris, es geht an unzähligen Loch’s und grünen sumpfigen Wiesen vorbei. Immer wieder hat es Schafe am Strassenrand. Auf der Westseite der Insel beim Loch Fincastle gibt es ein endlos langer Sandstrand. In der Nähe von Losgaintir finden wir einen Parkplatz. Von hier aus erkunden wir den schier endlosen Sandstrand, die Sonne schaut sogar kurz hinter den Wolken hervor.

Gerade noch rechtzeitig vor dem nächsten Regenschauer sind wir wieder im Wohnmobil. Wir umfahren den Riesigen Sandstrand und richten uns auf dem Campingplatz bei Seilebost auf einem Hügel ein. Von hier aus haben wir eine herrliche Aussicht auf den Strand. Die Kinder packen ihre Drachen aus und lassen sie fliegen, während wir noch eine kleine Wanderung über den nächsten Hügel unternehmen.

Am Abend wird es immer windiger und es schüttelt und rüttelt schon beim Nachtessen ziemlich an unserem Wohnmobil.

Donnerstag

Nach einer windigen Nacht auf einem Hügel, neben einem Landrover, dem das Dachzelt beinahe davongeflogen wäre, aßen wir gemütlich Frühstück und planten die Weiterfahrt. Alles verstaut fuhren wir los, immer noch der Westküste entlang nach Süden bis die Strasse schließlich ein Bogen machte und wir an der Ostküste wieder nach Norden fuhren. Wir fuhren durch eine schöne Seenlandschaft bis nach North Harris, wo wir auf eine Single Road abbogen.

Hier mussten wir außer Rotpunkt und Blaupunkt Schafe auch noch Vögel ausweichen.  Die Passing Places mussten wir wegen Autos jedoch nie nutzen weil alle freiwillig angehaltet haben um unser Wohnmobil zu bestaunen. Am Ende dieser Strasse gab es einen schönen Wanderparkplatz wo man campieren durfte. Von dort aus wollte meine Mutter eine halbstündige Wanderung machen, wobei wir noch ein paar Caches fanden. Wie immer mal wieder in Schottland kann es plötzlich regnen, was uns nicht passiert wäre, wenn aus der halbstündigen Wanderung keine zweistündige geworden wäre.

Als wir etwas durchnässt zurück kamen und beschlossen über die Nacht am Ort zu bleiben fuhr ein Fiatbus (miserabel umgebauter Lieferwagen, der den Stromverbrauch falsch berechnet hatte) auf den Platz, stellte den Generator an und lief davon. Postwendend befanden wir uns alle wieder angegurtet im Fahrerhaus, und fuhren zum nächst besten Strand, wo wir uns für 5 Pfund direkt am Meer, direkt neben freundliche Leute stellen konnten.

MADE BY SARAH ©

 

Freitag

Weil es so schön ist hier, beschliessen wir einstimmig den ganzen Tag hier zu verbringen. Wir plaudern mit den netten Nachbarn, die Kinder erkunden den Strand und den Strand eine Bucht weiter. Wir wandern mit unserem Hund Gino auf einen Hügel von dort haben wir eine herrliche Aussicht der zerklüfteten Küste entlang und auf weitere wunderbare Strände. Wir verweilen noch einige Zeit hier oben und bestaunen die schöne Gegend mit den saftigen grünen Wiesen dem türkisen Wasser und den weissen Sandständen.

Am Abend wird noch Grilliert ,danach können wir noch eine wunderbaren Sonnenuntergang verfolgen.

Samstag

Am nächstem Morgen fahren wir bereits vor dem Frühstück weiter wir wollen den Kilometer langen Sandstrand bei Uige noch bei Ebbe erleben. Am Strand angekommen wird zuerst einmal Gefrühstückt. Dann wandern wir den schier endlosen Strand entlang bis zum Meer und wieder zurück. Der Strand ist schneeweiss und unglaublich riesig, obschon die Flut bereits eingesetzt hat und wieder beginnt alles zu überspülen.

Danach fahren wir weiter nach Calanais. Hier besichtigen wir die Standing Stones. Der Steinkreis ist noch sehr gut erhalten alle Steine stehen noch rech gerade.

Da unser Kühlschrank wieder einmal lehr ist, ist es höchste Zeit um einkaufen zu gehen. Doch weit und breit gibt es hier keinen Laden. Wir müssen 20 km, in die falsche Richtung, fahren bis wir eine kleinen Tankstellenshop finden. Hier können wir gerade das nötigste für die nächsten zwei Tage einkaufen. Beim Dalemore Cementeri direkt am Strand finden wir einen Platz zum übernachten. Hier geniessen wir den schönen Abend beim Grillieren.

 

Sonntag

Nach dem Frühstück fahren wir los wir wollen an den nördlichsten Punkt von Lewis, nach Port of Ness. Auf dem Weg dort hin verlassen wir noch einige male die Hauptstrasse Richtung Meer und finden noch so einige schöne Plätzchen.

Beim Leuchtturm angekommen machen wir noch einen kleinen Spaziergang. Der Wind ist hier so stark, dass es uns beinahe von den Klippen weht. Auch Heute finden wir wieder beim Friedhof einen schönen Platz mit herrlicher Aussicht auf mehrere Strände.

Montag

Heute ist unser letzter Tag auf den ausseren Herbriden. Mit ein ein par Abstecher fahren wir nach Stornoway. Nach einem grosseinkauf im Supermarkt schauen wir noch die Stadt an.

Danach geht es wieder zurück nach Tarbert wo wir die Fähre zurück auf die Insel Sky nehmen. Wieder in Uig angekommen fahren wir direkt auf den Camping. Für’s Nachtessen gehen wir in die Bukur Bar. Während wir essen beginnen sechs junge Schotten mit ihren Instrumenten zu musizieren und singen. So erleben wir einen tollen Abend.

Dienstag

Am nächsten Morgen fahren wir über einen kleinen kurvenreichen Pass hoch zum Bergmassiv Quiraing. Dort machen wir bereits wieder Halt, um die 2.8Meilen lange Wanderung durch die bizarre Felslandschaft zu machen. Trotz bewölktem Himmel ist die Aussicht von hier oben sehr schön, wir können bis auf’s Festland sehen.

Als wir wieder beim Wohnmobil angekommen sind ist der Parkplatz bereits voll, dass wir uns einen ruhigeren Platz am Meer für das Mittagessen suchen. Am Nachmittag verlassen wir die Insel Skye wieder über die Brücke von Kyle of Lochalsh. Da es noch zu früh ist um einen Übernachtungsplatz zu suchen fahren wir über einen weiteren kleinen Pass, mit läppischen 11% Steigung, nach Stormeferry. Von hier aus umrunden wir das Loch Caron und biegen nach Kishorn auf die Applectoss Road ab. Wieder geht es steil den Berg hoch, dieses mal 14% Steigung. Die schmale Strasse ist in einem nicht besonders gutem Zustand, da sie aber für Fahrzeuge bis zu 18t zugelassen ist sind wir zuversichtlich, das die Strasse für uns passierbar ist.

Oben angekommen erwartet uns eine wunderbare Seenlandschaf die eigentlich zum Wandern einladen würde hätte es nicht bereit wieder zu regnen begonnen. Also fahren wir den Pass auf der anderen Seite wieder hinunter und finden oberhalb der Ortschaft Applecross einen schönen Campingplatz für die Nacht.

 

Mittwoch

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir alles der Küste entlang weiter, wir geniessen die schöne Landschaft und halten immer wieder, um Fotos zu machen.

Immer wieder müssen wir auch wegen Schafen oder Hochlandrindern halten. Wobei die einen schön brav auf dem Passing Place rast machen und uns passieren lassen.

Am Ende des Upper Loch Torridon machen wir nochmals, in Inveralligin einer kleinen Künstler Ortschaft, kurz Pause und essen Kuchen aus einer Bäckerei.

Weiter geht die Fahrt bis Kinlowewe wo wir links Richtung Gairloch abbiegen. Hier verändert sich die Landschaft, wir fahren durch einen Wald bis nach Gairloch und finden etwas später bei Big Sand einen sehr schön gelegenen riesigen Campingplatz. Hier haben wir einen Platz leicht erhöht direkt über dem Sandstrand und bleiben für den Rest des Tages.

Donnerstag

Am nächsten Morgen fahren wir zurück nach Gairloch und von da aus weiter durch die Wester Ross  Grafschaft am Loch Ewe vorbei zum Gruinard Bay und von da am Littel Loch Broom entlang. Die Gegend hier ist sehr rau und erscheint sehr verlassen. Sehr gut hat uns hier die zerklüftete Küste mit den kleinen Sandstränden gefallen. Immer wieder machen wir kurz Halt um die Füsse zu vertreten und Fotos zu machen.

Die Falls of Measach lassen wir aus da auf den Parkplatz schon einige Car’s parken und wir keine Lust auf eine Völkerwanderung hatten, stattdessen geht unsere Fahrt direkt weiter bis Inverness wo wir das Wohnmobil auf dem Stadtcamping parken. Am Nachmittag erkunden wir zu Fuss die Stadt und geniessen das treiben auf den Strassen. Nach einer kleinen Einkaufstour steigen wir noch zum Inverness Castle  hoch und geniessen die Aussicht auf die Stadt hinunter. Danach gehen wir dem Fluss Ness entlang zurück zum Campingplatz.

Fortsetzung folgt

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