Toskana mit Insel Elba 8. – 21.10. 2011

Samstag, 8. Oktober 2011

Um 9.00 Uhr geht es los, vor dem Gotthard Tunnel hat es bereits zwei Kilometer Stau. Wir beschliessen über den San Bernhadiono Pass zu fahren, obwohl Schnee angesagt ist und wir noch die Sommerreifen montiert haben. Nach Chur beginnt es tatsächlich zu Schneien. Je höher wir kommen desto mehr schneit es. Bald ist alles weiss um uns herum.

Doch wir haben die Badehosen und die Surfer geladen und wollen so schnell wie möglich weiter Richtung Süden. Weiter geht es an Mailand vorbei hinunter auf der Kurvenreichen Autobahn vorbei an Genua bis Sestri Levante. Den Stellplatz hier haben wir nicht gefunden und der Campingplatz war bereits geschlossen. Wir beschliessen weiter auf den Stellplatz von Levanto zu fahren. Alles an der Küste entlang wie es unser Navi vorgeschlagen hatte. Bei Déiva Marina ist Schluss. Wir standen vor einer Galerie 1.8 m breit und nur 3 m hoch. Da drinnen bleiben wir garantiert stecken. Mit etwas Verspätung kommen wir dann doch noch in Levanto an, gerade noch rechtzeitig um den Sonnenuntergang am Strand zu geniessen.

In der Pizzeria Restaurante da Miki haben wir noch sehr gut gegessen, bevor wir zu unserem Wohnmobil zurück kehrten.

 

Sonntag, 9. Oktober 2011 

Am nächsten Morgen geht die Fahrt weiter südwärts an Livorno vorbei bis nach Marina di Cecina wo wir uns auf dem Camping Bocca einrichten. Hier möchten wir ein zwei Tage am Strand verbringen. 

Der Strand vom Campingplatz hat uns jedoch nicht überzogen, sodass wir nach dem Mittagessen unsere Velos abladen um die nähere Umgebung zu erkunden. Die Tour geht am Hafen vorbei durch die schattigen Pinienhaine bis zum langen, um diese Jahreszeit fast verlassenen Strand.

Den Abend geniessen wir dann im gemütlichen Wohnmobil. Der Strand war zwar schön aber das Wetter leider zu kalt um zu baden deshalb beschliessen wir am nächsten Tag weiter zu reisen.

 

Montag, 10. Oktober 2011

Spontan entscheiden wir heute nach Piombino zu fahren um von dort aus die Fähre auf die Insel Elba zu nehmen. Da wir noch nie auf Elba waren und die Einkaufs Möglichkeiten nicht kannten fahren wir zuerst noch einen Coop an um Lebensmittel einzukaufen. Danach geht’s los. Am Hafen angekommen besorgt Stefan das Billett, während ich das Mittagessen vorbereite. Kaum hatten wir gegessen, mussten wir auch bereits auf die Fähre fahren.

Nach der kurzen Überfahrt überqueren wir die Insel. An der Südküste bei Lacona lassen wir uns auf dem Idyllischen Camping Lanconella nieder.

Den Rest des Tages verbrachten wir dann am kleinen aber sehr schönen Strand des Platzes. Das Wasser war uns Erwachsenen definitiv zu kalt, was unsere Kinder natürlich überhaupt nicht verstehen konnten.

 

Dienstag, 11. Oktober 2011

Der Heutige Tag war wieder einmal so richtig typisch für uns. Nach dem Frühstück laden wir die Velos ab um in die nächste Bucht zu fahren. Schnell wird noch das GPS eingepackt und los geht es. Aber was ist den dass, da oben auf dem Hügel hat es noch einen Geo Cache, entdeckt Stefan auf seinem GPS, den müssen wir natürlich unbedingt suchen gehen. Wir biegen von der Hauptstrasse auf eine Naturstrasse ab, welche bald in einen schmalen Pfad übergeht. Schon bald sind wir nicht mehr ganz sicher ob es sich hier um einen Weg oder eher ein ausgetrocknetes Bachbett handelt, doch wer sein Fahrrad lieb der schiebt, lautet unser Motto.

 

Oben bei der alten Hirten-Schutzhütte angekommen machen wir zuerst einmal eine wohlverdiente Pause und geniessen die traumhafte Aussicht.

Der Downhill hinunter zum Colfo di Campo war nicht nur für die Kinder eine Herausforderung. Der steinige sehr steile Weg war sehr schwierig zu fahren. Unten angekommen waren wir alle sehr stolz, dass wir diese tolle Abfahrt mit nur einem kleinem Sturz geschafft hatten. Alle waren natürlich jetzt hungrig, sodass wir in der Strandbar gleich zwei grosse Pizzas bestellten. In Marina di Campo gab es dann noch ein Eis bevor wir den Rückweg antraten. Diesmal blieben wir jedoch auf er geteerten Strasse.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Heute wollen wir die Ostseite der Insel erkunden. Mit dem Wohnmobil fahren wir bis nach Porto Azzuro. Auf dem Stellplatz Parken wir und schlendern zu fuss durchs Dorf. Auf der Piazza trinken wir Kaffe und essen Brioches. Nach dem wir die Schiffe im Hafen angeschaut hatten fuhren wir mit dem Womo weiter.

Die Fahrt geht in Landes innere an Rio nell‘ Elba vorbei an den Nordöstlichsten Punkt der Insel. In Cavo Parken wir am Strand und laufen Richtung Capo Vita am steinigen Strand entlang.

Nach dem Mittagessen fahren wir der wunderbaren Küste mit vielen kleinen Buchten entlang nach Rio Marina. Von da an geht die Strasse wieder durchs Landesinnere zurück zum Zeltplatz.

Den Rest des Tages verbringen wir dann am Strand.

 

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Heute verlassen wir den Camping Lanconella wieder um die Westseite der Insel zu erkunden. Die Fahrt geht alles der Küste entlang, vorbei an einigen kleinen Dörfern. Leider kann man hier nirgends mit dem Wohnmobil in die Dörfer oder an den Strand fahren, jedoch gibt es mehrere Rastplätze auf welchen auch ein Wohnmobil platz findet. 

In Marciana Marina können wir am Hafen Parken um etwas zu essen. Auf der kleinen aber sehr gepflegten Piazza trinken wir noch Kaffe bevor die Fahrt weiter geht.

In Scaglieri auf dem Campingplatz belegen wir einen der Piazzola Superior mit traumhafter Aussicht aufs Meer.

Den Sonnenuntergang geniessen wir mit einem kleinen Apero vor dem Wohnmobil.

 

Freitag, 14. Oktober 2011

Heute wollen wir den ganzen Tag am Strand faulenzen. Mit Flip Flops an den Füssen machen wir uns auf den Weg zur nächsten Bucht wo wir aber nie ankommen. Denn unterwegs finden wir diesen schönen Sentiero der der Küste entlang verläuft. Von weitem sehen wir das Capo d‘Enfola , irgendwie zieht es uns magisch an . 

Der Weg führt uns zuerst durch den Wald dann am Ferienort Viticcio vorbei bis zum Capo d‘ Enfola. Oben auf dem Hügel gibt es eine unterirdische Festung von früher welche unseren Kindern besonders gut gefällt.

Zurück beim Wohnmobil zeigt unser GPS ein 11Km Trek mit ca. 300 Höhenmeter an. Für an einen ganz gewöhnlichen Strandtag sind wir schön weit herum gekommen und dies mit Flip Flops an den Füssen.

Das Nachtessen genossen wir dann im Restaurant da Luciano am Strand. Pasta und Lasagne für die Familie Melanzane al Parmicano für die Mutter. Mmmmm war das fein.

 

Samstag, 15. Oktober 2011

Hier auf der Insel schlisst nun ein Campingplatz nach dem anderen so dass wir zurück nach Portoferraio fahren und die Fähre aufs Festland nehmen.

Wieder in Piombino angekommen reisen wir weiter bis Follonica wo wir beim Coop wieder einmal frische Lebensmittel bunkern. Danach fahren wir zum Stellplatz am Strand von Follonica.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Am nächsten Morgen laden wir nochmals die Velos ab. Am Strand entlang geht es nach Follonica und wieder zurück. Den Rest des Tages verbringen wir mit einem guten Buch am Strand und Plaudern mit den diversen Stellplatz-Bewohnern.

Montag, 17. Oktober 201 

Heute geht es weiter nach Grosetto. Wir finden ganz in der Nähe der Stadtmauer einen Parkplatz und erkunden von da aus zu fuss die Stadt. Wir flanieren über den Pazza del Duomo. In einer kleinen Bar Essen wir Panini und geniessen das schöne Wetter.

Danach spazieren wir noch ein wenig entlang der schönen Stadtmauer.

 

Grosetto ist der südlichste Punk unserer Reise von nun an geht es wieder Richtung Norden. Der Küste entlang fahren wir bis Marina die Pisa wo wir uns auf dem Stellplatz für die Nacht einrichten.

 

Dienstag, 18. Oktober 2011 

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus nach Pisa. Um diese Jahreszeit hat es nicht so viele Touristen so dass wir das Wahrzeichen der Stadt, den schiefen Turm von Pisa, in Ruhe bestaunen konnten. Der Turm ist nun fertig restauriert und strahlt in neuer Pracht.

Den Rest des Ausflugs verbringen wir an der Via Roma der grossen Einkaufsstraße von Pisa. Mit einigen grossen Einkaufstaschen gefüllt mit Kleidern für die ganze Familie kehren wir nach Marina di Pisa zurück. Nach einem anstrengendem aber schönem Stadttag gönnen wir uns nun ein feines Nachtessen in einem Restaurant am Strand.

 

Mittwoch, 19. Oktober 2011 

Auf der Autobahn geht es Heute weiter Richtung Genua. Bei einem kleinem Zwischenstopp in Viareggio kaufen wir einen neuen Stellplatzführer für Italien. Beim schmökern auf der weiterfahrt entdecke ich eine Stellplatz direkt am Hafen von Geua. Wir beschliessen den Platz aufzusuchen, um Genova zu erkunden. Leider war das Vorhaben nicht ganz so einfach wie gedacht. Nach dem wir das Hafengebiet drei mal umrundet hatten gaben wir genervt auf und fuhren weiter bis Spotorno.

Zum Übernachten fahren wir auf den Camping Leo welcher das ganze Jahr geöffnet hat. Spotorno ist wie ausgestorben am Strand flanieren tausende Möven. Im Dorf kaufen wir noch ein par Mitbringsel für die daheim gebliebenen

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Von hier aus fahren wir auf der Landstrasse durch das Piemonte weiter. Bei wunderbarem Wetter geniessen wir die fahrt durch die herbstliche Landschaft mit den vielen Rebbergen.

Als wir hungrige Bäuche bekamen hielten wir bei ein paar Steinbänke an. Schnell holten wir unser Essen hervor. Dann assen wir an dem wunderschönen Platz, mit Aussicht auf die malerischen Rebberge, Zmittag.

In Alba angekommen finden wir bald einen Platz wo wir unser Wohnmobil parken können. Hier hat die Trüffel Saison angefangen. Zu diesem Anlass wurde die Stadt mit Fahnen geschmückt. In den Gassen riecht es stark nach Trüffel.

Übernachten können wir hier aber nicht deshalb fahren wir am späten Nachmittag noch weiter bis Verbania am Lago maggiore.

 

Freitag, 21. Oktober 2011 

Auf dem Stellplatz direkt am See haben wir eine sehr ruhige Nacht verbracht. Nach dem Frühstück brechen wir zu unserer letzen Etappe auf. Am See entlang stoppen wir noch zwei mal, dann geht es endgültig wieder nach Hause.

 

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